Wer bietet alles Tests zur Erkennung des Burnout-Syndroms an?

Burn-out ist das Stichwort der Zeit. Bei einem Burn-out reicht die Mittagspause nicht aus, um wieder zu Kräften zu kommen. Auch der Nachtschlaf ist oftmals gestört und nicht tief genug. Die Arbeit bringt keinen Spaß mehr und selbst der vorher geliebte Partner wird nur noch als zusätzliche Anstrengung empfunden. Viele Menschen sind vom Burnout-Syndrom betroffen und es sollen in den nächsten Jahren noch mehr werden. Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Augenschatten, Kraftlosigkeit, Essstörungen und viele weitere Symptome können erste Anzeichen eines Burnout-Syndroms sein.

Tests helfen

Wenn Sie von diesem oder einen ähnlichen Problem betroffen sind, dann ist es wichtig, einen Test zu machen, um sicher zu sein, dass es sich in Ihrem Falle um ein Burnout-Syndrom handelt oder eine andere Erkrankung. Im Internet finden Sie unzählige Tests zur Erkennung des Burnout-Syndroms. Wir stellen Ihnen hier ein paar Tests vor.

Unter www.psychomeda.de finden Sie einen Online-Test der Ihnen hilft, zu erkennen, wie anfällig Sie auf stressvolle Situationen reagieren und inwieweit Sie gefährdet sind, ein Burnout zu bekommen. Weiterhin gelangen Sie über den Link http://www.burnout-fachberatung.de/burnout-test.htm direkt zu einem der Tests.

Einen sehr umfangreichen und informativen Test findet man unter der Seite
http://www.burnout-institut.eu/Burnout-Test.8.0.html
Für einen kleinen Obolus können Sie dort den Test herunterladen. Daneben erhält man auch Tipps und Ratschläge, was jetzt helfen könnte. Einen kürzeren kostenlosen Test finden Sie unter http://www.burnout-kelkheim.de/burn-out-test/index.php

Zur Abklärung einer genaueren Diagnose ist es sinnvoll, einen Arzt Ihres Vertrauens aufzusuchen. In vielen Fällen können schon einfache Entspannungstechniken helfen.

Wann weiß ich selbst, ob ich ein Burnout habe

Müssen Sie sich bereits Gedanken machen, wenn Sie morgens nicht mehr aus dem Bett kommen oder ist es erst eine Anhäufung von Umständen, die Sie hellhörig machen sollte?

Die ersten Stadien eines Burnouts werden Sie mit Sicherheit nicht selbst bemerken, denn auch wenn Sie nur lustlos Ihren Aufgaben nachkommen, muss dies nicht zwangsläufig ein Burnout bedeuten. Im Winter zum Beispiel ist unser Körper, bedingt durch mangelndes Sonnenlicht, auf einen Ruhemodus eingestellt und da brauchen wir uns noch keine großen Sorgen machen, wenn alles eher schleppend vorangeht. Unser Beruf, auch wenn wir ihn noch so lieben, macht auch nicht immer nur Spaß.

Ein Burn Out überfällt uns nicht plötzlich von einem Tag auf den anderen, sondern schleicht sich langsam in unser Leben ein und ein guter Spiegel in der Anfangsphase sind Freunde und Familienangehörige, denen es eher auffällt, wenn Sie sich verändern.

Warum lachst Du nur mehr so selten?
Warum reagierst Du in letzter Zeit so gereizt auf Kleinigkeiten?
Wann hast Du das letzte Mal etwas unternommen, das Dir wirklich Freude bereitet?

Wenn Sie einen dieser Sätze von Ihrer Umgebung öfter zu hören bekommen, sollten Sie in aller Ruhe Folgendes versuchen zu beantworten:

“Was möchten Sie essen? Worauf gelüstet es Ihren Gaumen im Moment?”

Wenn Sie auf diese Frage ein oder zwei Wochen keine Antwort mehr finden oder es Ihnen absolut egal ist, weil Sie nur noch die Bettdecke über den Kopf ziehen wollen und niemanden mehr sehen möchten, sollten Sie überlegen, ob Sie nicht besser professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten.

Leider übergeht man diese Anzeichen allzu oft und wischt sie als unbedeutende Kleinigkeit weg. Spätestens bei Dauerkopfschmerz, Atemnot und anderen Symptomen für die es keine medizinische Ursache gibt, haben wir die Erkenntnis vor Augen.

Dem Burnout vorbeugen

Burnout – Ausgebrannt sein
Ein Zustand physischer und psychischer Erschöpfung. Hervorgerufen wird Burnout meist durch Stress. Egal ob im Berufsleben oder privat. Oftmals trifft es Menschen, die ihre Arbeit zu 100% erfüllen möchten. Engagierte Menschen, die ihre Aufgaben ernst nehmen. Doch dann schleichen sich langsam die ersten Symptome ein. Man ist müde, schlapp, es fehlt der Schwung. Man ist ausgebrannt. Die Motivation fehlt. Zu Arbeiten die früher Spaß gemacht haben und leicht von der Hand gingen, muss man sich jetzt zwingen. Man hat zu nichts Lust. Freizeitaktivitäten die eigentlich Spaß machen und ein Ausgleich sein sollten, werden zur nervigen Verpflichtung.

Wie kann man nun Burnout vorbeugen:
Burnout kommt nicht von heute auf morgen. Fragen Sie sich deshalb immer wieder, wie zufrieden Sie mit Ihrem Leben sind. Sollten Sie mit einer bestimmten Situation nicht zufrieden sein, ändern Sie diese so schnell es geht.

Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Menschen neigen weniger zu Burnout. Bauen Sie Ihr Selbstbewusstsein jedoch nicht auf den beruflichen Erfolg auf.

Lernen Sie auch, mal zu etwas “nein” zu sagen. Dies gilt aber auch für Aufgaben die Sie sich selbst aufhalsen. Es muss nicht immer alles perfekt sein. Nehmen Sie sich lieber Zeit für Dinge, die Ihnen Spaß machen, und Sie werden sehen, später geht alles wie von selbst.

Nehmen Sie sich auch einmal eine Auszeit. Schaffen Sie sich Freiräume. Dies ist die richtige Maßnahme um Burnout vorzubeugen. Das richtige Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit ist der Schlüssen für Ihr persönliches Wohlbefinden und nicht zuletzt auch dafür, im Berufsleben erfolgreich zu sein.

Sport hilft, den Geist frei zu machen

Sport gegen Burnout - Flickr whotogwhy

Sport gegen Burnout – Flickr whotogwhy

Es zeigt sich immer wieder, dass regelmäßiger Sport eine bessere Maßnahme als jedes chemische Medikament ist. Das betrifft dabei physische Leiden genauso sehr wie psychische Erkrankungen. Auch Patienten, die am Burnout-Syndrom erkrankt sind, sollten mindestens zwei Mal die Woche Sport treiben, um Körper und Geist am Leben zu halten.
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Familie und Freunde – wie können sie mich bei einem Burnout unterstützen?

Freunde und Familie - Flickr moodboardphotgraphy

Freunde und Familie – Flickr moodboardphotgraphy

Psychische Erkrankungen wie Burnout und Depressionen betreffen nie die erkrankte Person alleine, sondern auch dessen Umwelt. Die Familie merkt oft, wenn man sich zurückzieht oder merkwürdig verhält. Verwandte und Freunde werden dann auch zu Leidtragenden, da die erkrankte Person nicht mehr für sie so da ist wie in gewohnter Form. Was können Familie und Freunde dabei tun, um die erkrankte Person zu unterstützen?
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