Die verschiedenen Phasen des Burnout-Syndroms

Bei einem Burnout-Syndrom handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Symptomen. Diese können dabei sehr unterschiedlich ausfallen und sind nicht immer klar zu definieren. Beim Burnout-Syndrom gibt es verschiedene Phasen, die sich nach und nach einschleichen.
1. Phase:
Am Anfang sind die Symptome noch kaum zu bemerken. Durch hohen Leistungsdruck und Stress erleidet der Körper eine Überbelastung. Wenn in nächster Zeit keine Erholungsphasen eintreten, entsteht eine Art Erschöpfung und chronische Müdigkeit. Auch erste Schlafstörungen können sich bemerkbar machen.
2. Phase:
Die nächste Phase ist gekennzeichnet durch ein Gefühl von Desillusionierung und Frustration. Sie gehen zunehmend auf Distanz bei Bekannten und Freunden. Eine gewisse Unzufriedenheit macht sich breit. Auch das Interesse an bestimmten Dingen oder Tätigkeiten lässt spürbar nach.
3. Phase:
Diese Phase nennt sich Emotionsphase, da es hier zu einer gesteigerten Reizbarkeit und Aggressivität kommt. Dabei macht sich auch ein Gefühl von Hilflosigkeit breit.
4. Phase:
Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit lässt stark nach. Sie haben zudem das Gefühl sich nur noch sehr schwer auf irgendetwas konzentrieren zu können. Das Erledigen von Routineaufgaben fällt sehr schwer oder kann nur noch mit einem hohen Energieaufwand erfolgen. Sie fühlen sich ausgelaugt und erschöpft.
5. Phase:
Diese Phase ist gekennzeichnet mit Gleichgültigkeit und Rückzug. Es kommt zu vermehrter Einsamkeit und es gibt kaum noch etwas, woran Sie Interesse haben. Resignation und Angstzustände bestimmen den Tag.
6. Phase:
Die Psyche ist total aus dem Gleichgewicht geraten, der Körper macht sich mit Beschwerden bemerkbar. In dieser Phase treten häufig Verspannungen, Schlafstörungen und Probleme im Magen-Darm Bereich auf. Auch unspezifische Beschwerden sind nicht ausgeschlossen.
7. Phase:
Der Sinn des Lebens scheint total verschwunden zu sein. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung bestimmen den Alltag. Sie fühlen sich in vielen Situationen komplett hilflos. Ab hier beginnt der Übergang zu einer Depression.

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